Zwngsversorgungsgesetz, fürsorgerische Zwangsmassnahmen vor 1981
Das Inserat erschien im Vorfeld der Volksabstimmung über das zweite Zürcher Versorgungsgesetz von 1925 in verschiedenen lokalen Zeitungen. Es ist Teil einer Serie von ähnlich gearteten Anzeigen, die für die Annahme des «Gesetzes über die Versorgung von Jugendlichen, Verwahrlosten und Gewohnheitstrinkern» warb

ANNO DAZUMAL

Die UEK bringt die Hintergrund Information zum erschienen Zeitungsartikel aus dem Jahr 1925.

 

In der Landwirtschaft wurden viele Häftlinge und administrativ Versorgte gebraucht. Im Kampf gegen den «Vagantentypus»  wurden Kinder auch im Frauengefängnis von Bellechasse untergebracht, wie in vielen anderen Anstalten der Schweiz auch. Aus den monatlichen Berichten über die täglichen Arbeiten in der Strafanstalt kann man ersehen, welche Art von Arbeit geleistet und wie viel Zeit täglich dafür aufgewendet wurde.  Dass Häftlinge und administrativ Versorgte von Bellechasse sogar auf der Baustelle der Valsainte mit dem Bau von Strassen beschäftigt waren. 

ARBEITSMARKT

Ab dem 50. Lebensjahr kann die Stellensuche für Sie mit besonderen Herausforderungen und Schwierigkeiten verbunden sein.

Sie nähern sich dem Pensionierungsalter, haben höhere Lohnnebenkosten oder sind mit Vorurteilen wie beispielsweise mangelnder Flexibilität und Produktivität konfrontiert.

Weitere Information zu Arbeitslosigkeit



MACHT UND OHNMACHT

Innerhalb einer Stunde wird mit den Betroffenen ein Integrationsplan aufgestellt. Die darin festgehaltenen Massnahmen sind verbindlich. Wo Menschen, die finanzielle Hilfe vom Staat beanspruchen, auf dessen Vertreter treffen, prägen Macht und Ohnmacht das Gespräch.




KRANKENKASSENVERSICHERUNG

In der Schweiz ist die Krankenversicherung obligatorisch.

Sind Sie in der Schweiz wohnhaft, müssen Sie bei einer Krankenversicherung grundversichert sein.

Zusatzversicherungen können individuell gewählt werden und sind freiwillig.

Persönliche kostenlose Beratung für Krankenkassenversicherung      

Hier erfahren sie alles über sämtlicher Versicherungen

 

Krankenkassen Prämienverbilligung

Der Staat gewährt Beiträge für die Verbilligung der Krankenkassenprämien. Laut der Statistik erhalten über ein Viertel der Schweizer Bevölkerung eine Krankenkassenprämienverbilligung in der Schweiz. Trotzdem lastet der Selbstbehalt auf dem Budget der Haushaltung.

Krankenkassenprämienverbilligung bekommen die Schweizer Bürger, welche wirtschaftlich in bescheidenen Verhältnissen leben. Der Anspruch auf Prämierverbilligung beginnt frühestens ab dem ersten Tag des Monats, in dem das Gesuch bei der kantonalen AHV-Ausgleichskasse eingereicht wird.

Gehen Sie wie folgt vor

Ihre Wohngemeinde gibt Antragsformulare heraus, oder gehen Sie Online und geben auf dem Suchportal, wie Google etc. "Prämienverbilligung" und ihren Kanton ein.

Lesen Sie hier wichtige Informationen über die Prämienverbilligung

Wenn Sie trotz Anspruch keine Prämienverbilligung bekommen haben, wenden Sie sich bitte unverzüglich in Ihrer Wohngemeinde an die zuständige Stelle der Prämienverbilligung.


VERSICHERTENKARTE

Situation: Der Kunde hat eine Krankenkasse, bei der das „Tiers garant“ gilt – das bedeutet, die Kasse hat keinen Vertrag mit den Apotheken gemacht, so dass bezogene Medikamente von der Apotheke nicht direkt mit der Krankenkasse abgerechnet werden können. Der Kunde hat vielleicht kein Geld dabei.

Dann kommt das: „Sie müssen mir eine Rechnung stellen.“  Muss die Apotheke das?

Das vom KVG vorgesehene System des „Tiers garant“ drängt sich bei ambulanten Leistungen als vernünftigstes Zahlungssystem auf. Kann der Versicherte seine Medikamente nicht bar bezahlen, muss der Apotheker ihm eine Rechnung ausstellen - Art. 42, Abs 3 KVG   Was steht denn in dem erwähnten Artikel 42 des Krankenversicherungsgesetzes  Absatz 3?

 

Darf der Apotheker von Kunden, deren Krankenversicherung dem neuen Tarifvertrag nicht beitreten, Barzahlung verlangen, oder muss er eine Rechnung ausstellen?

Unter diesen Voraussetzungen gilt der Tiers garant. Im Tiers garant kann der Leistungserbringer auch Barzahlung verlangen. Allerdings ist in diesem Fall darauf zu achten, dass der Leistungserbringer dem Versicherten auch in diesem Fall eine detaillierte und verständliche Rechnung übergibt – sonst kann der Versicherer keine Rückerstattung vornehmen.

Eben: Rechnung im Sinne von Quittung. Nicht im Sinne von: jetzt beziehen, später zahlen.

 

Viele  Apotheke halten es so, dass sie im Normalfall Barzahlung verlangen. Nur in Fällen, wo sie die Kunden kennen, machen sie teilweise Ausnahmen.  Das hat gute Gründe: die Zahlungsmoral ist leider häufig schlecht, was bei vielen am zu niedrigen Einkommen liegt.


Welche Art von Pflegeinstitutionen brauchten wir in Zukunft?

GKB Auditorium in Chur, 21. Oktober 2016.

Moderation: Kurt Aeschbacher

Die Babyboomer kommen ins hohe Alter. In der Schweiz wird sich die Anzahl pflegebedürftiger Menschen bis 2030 fast verdoppeln. Doch diese möchten ihr Leben möglichst lang selbstbestimmt weiterführen können. Es stellt sich deshalb die Frage, wie sich Pflegeinstitutionen entwickeln sollen, um der zunehmenden Zahl von pflegebedürftigen Menschen und den Bedürfnissen der Babyboomer-Generation gerecht zu werden. Über die möglichen Arten von Pflegeinstitutionen in der Zukunft diskutieren Fachleute auf Einladung von CURAVIVA Schweiz in Chur.

 


GRUNDRECHTE

GRUNDRECHTE werden in der Schweiz hauptsächlich durch die BUNDESVERFASSUNG DER SCHWEIZERISCHEN EIDGENOSSENSCHAFT (BV) gewährleistet. Weitere Rechtsgrundlage bildet insbesondere die EUROPÄISCHE MENSCHENTECHTSKONVENTION (EMRK).



Den Höhepunkt der Sammlung bildet jedoch zweifellos das Hochrelief «Die Opfer der Arbeit» – ein Meisterwerk der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Europa.
Relief «Die Opfer der Arbeit» – ein Meisterwerk des Tessiner Vincenzo Vela

Im Dokumentarfilm von Hansjürg Zumstein erläutern Historikerinnen und Historiker die Hintergründe dieses kühnen Bauwerks. Sie sprechen über die verkehrspolitische Bedeutung des Gotthards und über die politischen Folgen der enormen Arbeiterausbeutung während des Baus. Die damaligen Lebensbedingungen sind gut dokumentiert – unter anderem in einem Geheimbericht, den ein Kommissar an den Bundesrat schickte. Dieser Bericht schildert in drastischen Worten das Leiden der Arbeiter. Erst vor wenigen Jahren entdeckte ihn einer der Interviewten Historiker zufälligerweise im Bundesarchiv.