kompetenzzentrum

Ein Kompetenzzentrum bringt Entlastung für die freiwilligen Engagierten. Die zum Teil selber Opfer oder Betroffen sind und für Opfer und Betroffene die sich mittlerweile im Dschungel der vielen Anbieter nicht mehr zurecht finden und Stundenlang mit Telefonanfragen, ihrem Ziel annähern; braucht es ein "KOMPETENZZENTRUM".

 

Es arbeitet auf der Grundlage eines ganzheitlichen Menschenbildes

Das heisst es versucht, die ihm anvertrauten Opfer, Betroffenen und Angehörigen, im Hinblick auf die Kompetenzbereiche:

  • Gerechtigkeit
  • Gesundheit und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit
  • Freizeit
  • Arbeit und Wohnen, individuell zu fördern

Diese Bereiche bilden erfahrungsgemäss die entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Lebensqualität und Integration in unsere aktuelle Gesellschaft mit ihren vielfältigen Herausforderungen.

 

RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FÜRSORGERISCHEN ZWANGSMASSNAHMEN - FSZM

 14.10.2016 Lisa Brönnimann

Ich engagiere mich für Opfer und Betroffene denen mit Geld nicht geholfen ist! Deshalb setze ich mich für die vom Runden Tisch für Opfer von FSZM genehmigte "ARBEITSGRUPPE U+Ü65" ein.

Welche aus 4 Betroffenen besteht und das Ziel verfolgt, das weiterführende Massnahmen erarbeitet werden. Wie Individuelle Unterstützung an jedem Einzelnen. Doch der Fortlauf dieser Arbeitsgruppe steht nun in Frage, sprich, wurde am 17. Oktober 2016 eingestellt.

Ich habe Anfang September 2016, wohlverstanden nur von Adoptionsbetroffenen, (siehe Anhang unten), eine Statistik zu Handen der "AG u+ü 65" erstellt. Damit der Bund Einsicht erhält, wo uns der Schuh drückt. Wir bringen viel freiwilligen Arbeit in diese AG u+ü65 ein und besprechen Massnahmen zur Prävention.

Wir wissen, dass Opfer von FSZM der maximale finanzielle Solidaritätsbeitrag bis Fr. 25'000.- zusteht. Für sehr viele ist dass nur für einige Jahre hilfreich und tiefgründige Probleme werden nicht gelöst sein. Wie etwa entzogenes "Selbstbestimmungsrecht von Pensionären, Wohn- u. Arbeitsmarkt der unter 65. Jährigen, Probleme mit Krankenkasse, IV, EL, Betreibungsamt etc.

Die Gesetzgebung welche am 1.April 2017 in Kraft tritt, (sofern bis im Januar kein Referendum ergriffen wird), sieht den "finanziellen Teil" der Opfer und Betroffenen vor. (siehe Link - FSZM). Alles andere ist auf die Kantonalen Anlauf/Opferhilfestelle überwälzt worden. Diese sind sehr gute Zuhörer und verweisen an andere Organisationen und Stiftungen. Damit sind administrative Angelegenheiten, einmalige Therapien und Materielle Dinge, wie ein Bett, Gebiss, oder Gehilfe besorgt. In Bezug der minimalen Renten, Beitreibungen und Wohnmarkt etc., steht Ihnen die Kompetenz nicht zu.

Vieles bleibt unbehandelt und führt die Opfer/Betroffenen in eine erneute Ohnmacht.

Viele Ehrenamtliche die Jahrelang Betroffene begleiten, wissen das Ofer/Betroffene grundsätzlich zu jeder Tageszeit stundenlang gehört werden möchten. Anlauf/Opferhilfestellen der Kantone ist die Zeit auf 2 höchstens 3 Stunden beschränkt und Behörden gewähren eine 1/2 Stunde.

Opfer/Betroffene beklagen, das bei weiteren Telefonischen anfragen, für weitere Termine,  es heisst, die Fachperson sei in einem Gespräch, Abwesend, oder Rufe zurück. Letzterem wird nicht nachgekommen. Enttäuscht geben Ratsuchende auf und fragen sich: "Bin ich lästig" und versinken in die Einsamkeit.

Kompetenzzentrum schon 2013 eingefordert

Vor sehr langer Zeit 2013, sassen Ursula Biondi - Präsidentin RAVIA, Thomas Huonker - Historiker, Walter Zwahlen - Präsident Netzwerk-Verdingt und ich - Präsidentin Zwangsadoption-Schweiz & missglückte Adoption, in Mümliswil mit Guido Fluri - Initiant der Wiedergutmachungsinitiative, am Tisch und besprachen wie dringend ein KOMPETENZZENTRUM für alle Akteure der FSZM von Nöten sei.

Dies ist bei der vielen Anfragen von Opfer-Betroffenen und Interessierten, heute noch aktueller den je!

 

ICH FORDERE IM NAMEN DER OPFER

Das Gesetz sieht vor, das Projekte unterstützt werden!  Das Begrüsse ich. Jedoch kann hierdurch eine Ungleichheit, Missbrauch entstehen.

Ich fordere das "1 KOMPETENZZENTRUM", telefonisch 24 Stunden gratis erreichbar, eingerichtet wird. Welches für alle Betroffene und derer Angehörigen, sowie für Institutionen und Fach-Sachpersonal, Beratend und Unterstützend beisteht. Persönliche Vereinbarungen nur zu Bürozeiten.

Ich sehe folgende Ziele, die noch aufbaubar und ergänz bar sind:

DIENSTLEISTUNG

  •  zuhören. Auch stundenlang, wenn es nötig ist
  • trifft keine Entscheidungen über, stattdessen agiert mit dem Suchsteller zusammen nach Lösungen. Voraussicht ist: Ohne die Bereitschaft des Opfers/Betroffenen, ist es unmöglich etwas zu bewegen/bewirken
  • Bietet Beratung und Unterstützung bei der Suche nach Akten an
  • Familien Zusammenführung geschieht in Zusammenarbeit mit SRK-Suchdienst, Adoptionsstelle Zürich oder Genf, Terre des Hommes, Heilsarmee, Missing Children Switzerland, Bund
  • Wer Willkür durch  KESB, IV, Krankenkasse, Sozialamt, AHV, Betreibungsamt, Arbeitsvermittlungsamt (RAV), Integrationspool etc., werden an die integrierte neutrale Ombudsstelle verwiesen und dort weiterführend Begleitet
  • Opfer/Betroffene von Traumata müssen vertiefte Hilfeleistungen durch Fachpersonen erhalten. Es darf kein Zeit Limit gesetztt werden
  • Vermittlung von Dienstleistungs- und Organisationen die das Wohl der Lebensqualität fördern
  • Vermittlung von Jurist, Anwalt, Kinderanwaltschaft
  • Unterstützt Selbsthilfegruppen, Vereine und IGs in Infrastruktur und Unterhalt
  • Gibt Adressen von Selbsthilfegruppen zur Selbsthilfe, Vereinen und IGs weiter, um den Sozialkontakt zu pflegen
  • Stellt sicher das Vereins-Beiträge sowie Hin/Rückweg, für Armutsbetroffene sichergestellt werden 
  • Bietet ein Begegnungsort für Opfer und Betroffene an. zum Bs. Mümliswil
  • Moderiert Forum, Tagungen, Workshops etc. für alle Akteure von FSZM
  • Bietet eine Online Plattform zur Selbsthilfe an
  • Baut sein Netzwerk stetig aus
  • Sucht mit Betroffenen zusammen, den Dialog zu KESB, Vormundschaft, Pflegekinder- und Adoptionsvermittlungsstellen, Heime und Instutionen. Sowie zu IV, Betreibungsamt, Sozialamt RAV etc
  • Setzt sich für das Kindsrecht ein und bietet hierfür eine Neutrale Anlauf- Ombudsstelle für Anfragen und Hilfesuchende. Auch für Fälle aus der Gegenwart an
  • Setzt sich für neutrale Überwachungs- und Kontrollaufsichtsstellen ein, welche unangemeldet Kontrollen der heutigen Fremdplatzierung und Adoption auf Bundes-, Kanton- und Gemeindeebene vollzieht
  • Strebt ein vertieftes Bewusstsein gegenüber der Thematik Pflegekinder und Adoption auf Seite des Schweizerstaats und der Bevölkerung an 
  • Strebt eine Anerkennung des erlittenen Leids an und stellt sicher dass es nicht in Vergessenheit gerät (Medien sollen in regelmässigen Abständen Filme oder Tonaufnahmen ausstrahlen)
  • Stehen im Dialog mit Parlamentarischen Arbeitsgruppen, wie FSZM, Arbeitsmarkt, Soziales + Gesundheit
  • Leistet Öffentlichkeitsarbeit auf Bundes-, Kanton- und Gemeindeebene
  • Führen in Sozialen Studienlehrgängen einen breiten fachlichen Dialog über FSZM und die Lebensqualität der Betroffenen
  • Unterstützt und kontrolliert Projekte von Vereinen + Einzelnen
  • Organisiert Lesungen und Filmabende
  • Unterhalten Homepage, Twitter und Facebook
  • Bietet ein Online Forum an
  • Führt ein für die Allgemeinheit zugängliche Buch-Sachregister zum Thema FSZM
  • Pflegen den Austausch zu Vereinen, IGs, Organisationen und Selbsthilfegruppen, mit den gleichen Interessen und Zielen
  • Fördert den Länderübergreifenden Austausch
  • Der Mensch ist vergänglich, Willkür wird es immer geben. Das Kompetenzzentrum steht für Opfer/Betroffenen von Einst und Heute ein 

Als gutes Vorbild steht der Kanton Fribourg mit dem Projekt "Gemeinsam in der Gemeinde" und Gemeinsam in der Gemeinde


Bund hat anlauf- und opferhilfestellen in den Kantonen benannt

Direktbetroffene von ehemaligen fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981, administrative Versorgungen, Zwangskastrationen und -sterilisierungen oder Zwangsabtreibungen, Zwangsadoptionen sowie Fremdplatzierungen als Verding-, Kost- oder Pflegekinder und Heimkinder, haben die Möglichkeit, sich an die von den Kantonen bezeichneten Anlaufstellen zu wenden.

Ich gebe Ihnen gerne über Kontakt, die Adresse der Opfer- und Anlaufstelle ihres Kanton bekannt.

Oder gehen Sie auf die Website von FSZM und laden das PdF mit den Adressen herunter.