Die Unterseiten von Forderungen sind in Bearbeitung. Die Forderungen werden von der Zwangsadoptionswebsite, welche per 31.12.2016 eingestellt wurde, hierher übertragen.

Ich freue mich wenn Sie gelegentlich wieder vorbeischauen.

Forderungen

Die Forderungen der Biologischen Mütter, respektive der Väter, die Opfer von Zwangsadoption wurden und ehemalige Adoptierte, die Opfer von psychischer, physischer und sexueller Gewalt wurden;

werden von mir, Lisa Brönnimann, Präsidentin Zwangsadoption-Schweiz & missglückter Adoption, am Runden Tisch für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen vor 1981 und in der Parlamentarischen Arbeitsgruppe für Opfer von FSZM, durch Marcus Andri und mir vertreten. Ab 2017 vertreten durch Herr Martin Stucky.

 

Wir tragen nicht unsere Anliegen, sondern die Anliegen aller Opfer der Adoption vor und fungieren als Sprachrohr der Opfer. Anliegen und Forderungen zHv. des Bundes wird in den Selbsthilfegruppen besprochen und gemeinsam entschieden.

 

 

FORDERUNGEN

  1. Offizielle Anerkennung des Leids und Entschuldigung durch den Bundesrat
  2. Leibliche Mütter erhalten Kenntnisnahme über ihre geraubten und weggenommenen Kinder
  3. Ausgebeutete Adoptivkinder können eine Adoptionsauflösung verlangen 
  4. Geburtsnamen Anerkennung
  5. Uneingeschränkte Akteneinsicht
  6. Materielle und finanzielle Rückerstattung
  7. Ausstehende Guthaben
  8. Errichtung eines Härtefallfonds für die Opfer und Betroffenen
  9. Errichtung eines Kompetenzzentrums mit Informations- und Dokumentationsplattform
  10. Suchdienstplattform
  11. Historische Aufarbeitung
  12. Aufarbeitung der damaligen Behördenwillkür
  13. Denkmal setzen

ZWANGSADOPTION-SCHWEIZ RICHTET FOLGENDE FORDERUNGEN AN DEN RUNDEN TISCH FÜR OPFER VON FSZM = fürsorgerische zwangsmassnahmen vor 1981

Die Verandlungen am Runden Tisch für Opfer von FSZM werden auf Tonträger aufgenommen und sind für Alle zugänglich.

Eine Anmeldung ist zwingend:

Kontakt

Luzius Mader
Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Postfach 8817
3001 Bern

Tel. 058 462 42 84

(Telefonzeiten Sekretariat FSZM von Montag bis Freitag 09.00-12.00 Uhr)

 

Website FSZM

 


Thomas Zürcher - Gründer Zwangsadoption-Schweiz

Jahrelang hatte ich einen erbitterten Kampf mit Vormundschaft und Gemeinden, um die Kenntnis meiner Tochter zu erhalten. Erschweren tat die Suche, dass ich niemandem von meinem Schicksal erzählte. Ich schäme mich der Tatsache, dass ich nach einem Jahrzehnt der Suche aufgab. Irgend wann war ich erschöpft und wollte nur noch vergessen. 

Das ich kein Einzelfall war, der die Suche nach seinem Zwangsadoptierten-Kind aufnahm, erfuhr ich 1972, als der Beobachter eine Recherche über die "Kinder der Landstrasse" veröffentlichte und desen Zwangsadoption anbrangerte. Bei meiner Anfrage um Unterstützung bei meiner Suche, wies man mich als nicht Fahrender ab.

Froh der Tatsache, dass es engagierte Betroffene gibt, wie Lisa Brönnimann - Zwangsadoptierte, Ursula Biondi - administrativ Versorgte, Bernadette Gaechter - Zwangsversorgt und Zwangssterilisiert und Heidi Meichtry - Zweit Generation und Mitinitiantin von Verdingkinder reden, die seit Jahrzenten für die Anerkennung und Gutmachung des erlittenen Leids kämpfen und für Tausende von Opfern das Sprachrohr sind; Durch ihr Engagement fühle ich mich gestärkt und zuversichtlich, dass wir Opfer von Zwangsadoptionen auch eine Anerkennung und im Sinne eine Anerkennungsgutmachung erhalten.

  • Unsere Regierung ist es uns Betroffenen Eltern schuldig, die Kenntnis über unsere gestohlenen Kinder, auf schnellstem unbürokratischem Weg zu ermöglichen
  • Unsere Regierung ist es der Bevölkerung und zukünftigen Generationen Schuldig, die Wahre Schweizersozialgeschichte zu vermitteln
  • Unsere Regierung muss Hinsehen und Hinterfragen, ob eine Adoption Ethisch ist und verschärft Kontrollieren, dass kein Missbrauch ensteht.

                                                                           Thomas Zürcher 13. Juli 2012


1. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM   

FORDERUNGEN VON IG ZWANGSADOPTION-SCHWEIZ

Bern, den 13. Juni 2013

·       offizielle Entschuldigung und Anerkennung des erlittenen Leids

·       Historische Aufarbeitung der Zwangsadoption in der Schweiz

·       Aufarbeitung der damaligen Behördenwillkür

·       Informations- und Dokumentationsplattform

·       Adoptionsgeheimnis

·       Adoptierte haben Recht auf Abstammung und Herkunft

·       Errichtung eines Kompetenzzentrums

·       Uneingeschränkte Akteneinsicht

·       Errichtung eines Härtefallfonds für die Betroffenen

·       Anerkennungsgutmachung    

Angesichts des fortgeschrittenen Alters der Betroffenen auf Elternseite, fordern wir eine  UNBÜROKRATISCHE ÜBERGANGSLÖSUNG  welche es den Betroffenen von Zwangsadoption auf Elternseite JETZT ermöglicht Kenntnis der Personalien von adoptierten Kindern zu erhalten.                                 

Leiblichen Mütter, resp. Väter, dem Vater nur bei Vaterschaftsanerkennung, soll es bei der Volljährigkeit ihres abgegebenen Kindes ermöglicht werden, durch die Vermittlung der Anlaufstelle Kontakt zu ihrem Kind aufzubauen.

Zusätzlich ist bei zukünftigen Adoptionen eine Vor- und Nachkontrolle dringend notwendig. Heute wissen wir über die fehlende und mangelhafte Prüfung der Adoptionsbedürftigkeit vieler Kinder. Die Verharmlosung von Traumatisierungen seitens der abgebenden Mütter / Väter und der Kinder. Die falschen Vorstellungen zukünftiger Adoptionseltern, welche Behörden gar nicht oder mangelhaft Überprüfen.

 

Das Adoptivkind muss dem Alter endsprechend Aufgeklärt werden und eine Anlaufstelle soll mit einer Gratis Telefonnummer, erreichbar sein. Die BeraterInnen müssen für seine Problematik, unsere ist unterschiedlich derer von Pflegekindern, geschult sein. 


2. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM

VERGESST DIE ELTERN NICHT!

Bern, den 25. Oktober 2013

FORDERUNGEN

Die Zwangsadoption-Schweiz weicht von den gestellten Forderungen nicht ab und unterstützt das Antragsgesuch, welche die Vereine RAVIA, Netzwerk-Verdingt, Fremdplatziert und die IG Zwangssterilisiert mitunterzeichneten.

 

ALTES ADOPTIONSRECHT KANNTE KEIN ADOPTIONSGEHEIMNIS

Wir halten fest dass es allen früher oder später wichtig ist ihre Wurzeln zu kennen. So ist es auch für die abgebenden Eltern wichtig zu wissen wie es ihren weggenommenen Kindern erging und geht. Fragen wie: Habe ich das Beste für mein Kind getan! Verfolgen die Betroffenen bis zur Kenntnisnahme und beeinträchtigen das Leben entscheidend.

Viele Zwangsadoptionen wurden unter dem "Alten Adoptionsrecht" ausgesprochen und nie in das "Neue Adoptionsrecht" mit dem Adoptionsgeheimnis überschrieben.

Das Alte Adoptionsrecht besagt:

"Die Rechtliche Verwandtschaft zur leiblichen Mutter bleibt bestehen."

o    Unsere Forderung lautet:

o    Dem Gesuch, dass der leiblichen Mutter, resp. Vater die Kenntnis ihres weggenommenen Kindes anerkannt wird; da dieses Recht im alten Adoptionsgesetz schon immer bestand und nur durch Abdingung einer Behörde (Vormundschaft) stattfinden konnte. Bei Zwangsadoptionen besteht diese Abdingung ohne die leiblichen Eltern dieses Sachverhalts in Kenntnis zu setzen.

 

FINANZIELLE ANERKENNUNGSGUTMACHUNG UND RÜCKERSTATTUNG

Bei der Kriterien Festlegung darf nicht nur das fremdplatzierte Kind berücksichtig werden. Die Mütter und Väter welche Androhungen bis zu wegsperren, alles über sich ergehen lassen mussten, darf man nicht vergessen. Für Ihre Arbeit die Sie unentgeltlich leisten mussten, ist eine finanzielle Rückerstattung und zusätzlicher AHV Beitrag, der dem Betroffenen anerkannt wird, zu erbringen. 

 

Zum Teil wurden trotz Adoption (im Neuen Adoptionsrecht) Alimente verlangt, es wurde hierfür Materielle Sachen, wie etwa die Nähmaschine, bis zur Hausenteignung einkassiert. Die Opfer wollen dies entschädigt haben.

 

ANTRAG JURIST

Zwangsadoption-Schweiz muss sich mit dem Gesetz auseinandersetzten. Vorstand und Mitglieder bemühen sich dieser Herr zu werden. Dennoch gibt es bei Behörden Kommunikation-Schwierigkeiten. Daher stellen wir heute den Antrag auf eine Unentgeltliche Juristische Unterstützung.

 

ZWEIT GENERATIN UND LEBENS-EHEPARTNER

Die Zwangsadoption-Schweiz vertritt hier die Zweit Generations-Gruppe, da diese keine Vertretung am Runden Tisch erhalten.

Die Fremdplatzierung beeinflusst den ganzen Lebensweg. Beeinflusst Ehen und Kindererziehung. Sehr viele Ehen zerbrachen, weil über die Vergangenheit nicht  gesprochen wurde oder die Seelische last dem Partner auferlegt wurde. Weil man selbst keine Kindheit erleben durfte, wurde vieles falsch angegangen, was alles aus der Erziehung zu datieren ist. Sowohl in der Ehe wie bei der Erziehung der eigenen Kinder.

Manche gaben ungewollt  Misshandlungen weiter. Eine Hilfe suchte man nicht, aus Angst der Kindeswegnahme und aus Scham. Traumata wurden Generationen überreicht, so das diese auch darunter leiden.

Wir fordern dass die geschädigte "Zweit Generation" ein Anrecht auf Beratung und Wiedergutmachung zuerkannt werden soll. Wichtig ist, dass diese Betroffenen in der Wissenschaftlichen Forschung auch erfasst werden.

 

ANLAUFSTELLEN

 

Betroffene von Zwangsadoption wenden sich sehr selten an die Opfer-, Anlaufstellen! Da diese mit Mitarbeitern aus dem Sozialen – Beamte besetzt sind. Und diese, wohl betont, es waren die ehemaligen Sozialarbeiter, welche das Übel der Zwangsadoption mit verursachten, bei den Opfer ein Trauma auslösen und Gang in diese Anlaufamtsstuben sehr schwer fällt.  Bei vielen Betroffenen muss das Vertrauen erst aufgebaut werden. Eine Neutrale, Staats unabhängige Anlaufstelle wird erwünscht. 


3. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM 

ZWEIT GENERATION

Bern, den 29. Januar 2014

ANTRAG ZWEIT GENERATION

Der Antrag wurde Anfang Januar per Email an alle Vertreter des Runden Tisches zugesandt und zusätzlich hier in Papierform aufgelegt.

 

ALTES ADOPTIONSRECHT KENNT KEIN ADOPTIONSGEHEIMNIS

Wir begrüssen, dass man das Alte Adoptionsrecht Anerkennt und ein Schreiben verfasst, um dieses an Zivilstandsämter und Vormundschafts-Behörden zukommen lässt. Es darf aber nicht nur bei einer Empfehlung bleiben. Ämter sollen handeln.

 

NEUES ADOPTIONSRECHT

Wir fordern, dass bei Adoptionen die unter das "Neue Adoptionsrecht" fallen, eine "Unbürokratische Übergangslösung" für ein Recht auf Kenntnis der Kinder, den leiblichen Eltern zuerkannt wird. Über diesen Beschluss, sollen leibliche Eltern, ehemalige Adoptierte, Behörden und Suchdienste durch Medien, wie TV und Radio, unterrichtet werden.

 

MEDIKAMENTENMISSBRAUCH  &  PSYCHIATRIE

 

Wir fordern eine Schweiz weite Aufarbeitung und Erklärung des WARUM. Wer unschuldige Kinder Missbraucht, muss dafür Verantwortung tragen und sich an der Entschädigung beteiligen.


4. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM

ADOPTIONSGEHEIMNIS, PLATTFORM SUCHDIENSTE

Bern, den 21. März 2014

ADOPTIONSGEHEIMNIS

Betreffend der Unbürokratischen Übergangslösung auf Elternseite, hat sich bis heute keine Lösung finden lassen.

o    Wir fordern weiterhin an: "Eine UNBÜROKRATISCHE ÜBERGANGSLÖSUNG für die Kenntnis der Kinder zu erhalten."

ALTES ADOPTIONSRECHT

Vormundschaftsbehörden verweisen auf das "Amtsgeheimnis" hin. Sind nicht ausreichend Informiert über die Rechte, welche den leiblichen Eltern schon immer zustanden.

 

GEMEINSAMER WEBAUFTRITT DER SUCHDIENSTE IN DER SCHWEIZ

Hatten Sie nicht auch schon den Wunsch verspürt, zu erfahren, wo eine Tante, ein Schulkollege, eine Cousine, über die gelegentlich gesprochen wird, wo sich diese Person aufhält und wie es ihr geht? Wäre es nicht einfach, nur eine Suchanfrage auf dem Internet einzugeben wie: „Suche Gotte, suche Schulkollegin, oder Vermisst“ und alle verfügbaren "Such Organisationen" wären auf einen Blick, einer hierfür eingerichteten Plattform sichtbar!

o    Seit dem 11. April 2013 hat die Zahl der Verwandten suche enorm zugenommen. Bei der IG Zwangsadoption-Schweiz waren es im Jahr 2013,  „417 Anfragen“, denen die IG nicht mehr gerecht werden kann.

Die Suchenden Personen mussten  sich Tagelang durchfragen, um zu wissen an wenn Sie sich wenden können. Ein Gemeinsamer Webauftritt, in den Sprachen DE, FR, IT, ENG, etc. dem auch die Homepage fszm.ch ein Platz eingeräumt wird, würde den Suchenden, viel Zeit sparen.

 Das Konzept für diesen gemeinsamen Auftritt ist ausgearbeitet, vom SRK-Suchdienst, Schweizerische Fachstelle für Adoption, Schweizerische Stiftung des Internationalen Sozialdienstes , Missing Children und Restoring Family Links.

Die Aufschaltung könnte schon in 2 Monaten sein. 

o    Deshalb richtet die IG Zwangsadoption-Schweiz das Gesuch an den Runden Tisch. Die einmalige Aufschaltgebühr des Gemeinsamen Webauftrittes der Suchdienste in der Schweiz und die Monatlichen Hosting gebühren durch den Bund gut zu heissen und zu Finanzieren. 

 

o    Dieser gemeinsame Webauftritt wäre ein Gewinn für Privatpersonen und Betroffene, sowie für Fachpersonen wie Behörden, Ärzte und Spitäler.


5. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM

IG ZWANGSADOPTION-SCHWEIZ ERINNERT

Zürich, den 6. Juni 2014

Es wird nochmal erläutert wie wichtig es ist, dass die Motion- Adoptionsgeheimnis, eingereicht durch Frau NR Jacqueline Fehr, umgesetzt werden muss. Das bis in kraft Setzung dieser Motion eine UNBÜROKRATISCHE ÜBERGANGSLÖSUNG zur Kenntnis der Kinder geschaffen werden muss.

 

EIGENTUM "BANKBÜCHER"

Wer hat sich die Sparbücher und Gelder der fremdplatzierten Kinder angeeignet? Wo flossen die Gelder hin, welche durch Vormundschaft verwaltet wurden?

Betroffene verlangen eine Aufklärung und Rückerstattung mit Zins.

 

AKTENEINSICHT

Ehemaligen Adoptierten wird es immer noch erschwert in eigene und in die Akten von verstorbenen leiblichen Mütter/Väter Einsicht zu erhalten. Wir fordern uneingeschränkte Akteneinsicht bei verstorbenen leiblichen Eltern.

 

o    Zudem verlangen wir Gewissheit über mögliche (Halb-) Geschwister.


6. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM

MASSNAHMENKATALOG

Bern, den 24. Juni 2014

Ausarbeitung des Massnahmen Katalogs, welcher am 1. Juli 2014 verabschiedet wird.

 

Zwangsadoption-Schweiz bleibt bei seinen gestellten Forderungen.


7. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM

EINE PLATTFORM AUF BUNDESEBENE ERRICHTEN

Bern, den 1. Juli 2014

Weder Parlamentarier, Medien noch Bevölkerung nimmt uns Adoptionsakteure war! Obwohl Betroffene von Zwangsadoption auf Sie zugehen.

Unter "fürsorgerischen Zwangsmassnahmen" gehen wir am "Runden Tisch für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen" Komplet unter und erscheinen nur am Rande. 
Unsere dringlichen Gesetzesänderungen, werden durch zu viele Beteiligte am Runden Tisch nur unnötig lange hinausgezögert!

Der Vorstand Zwangsadoption-Schweiz hat am 20. Juni 2014 beschlossen, dass wir Betroffene von Zwangsadoptionen eine zusätzliche, nur für unsere Anliegen, auf Bundesebene errichtete Plattform fordern.

Wir werden am "Runden Tisch für Opfer von fürsorgerische Zwangsmassnahmen" weiterhin Vertreten sein. Es muss aber für UNSERE BEDÜRFNISSE, welche nicht nur finanzieller Entschädigung entspricht, jetzt gehandelt werden.

 

ZWANGSADOPTIONEN HEUTE

Wir verweisen darauf hin, dass Zwangsadoptionen auch heute noch vollzogen werden.

Es melden sich 20 - 30 Jährige Adoptierte, welche aus Südamerika, Indien etc. stammen, also bis weit nach 1981. Bei Auslandadoptionen steht in den Akten "Waisenkind".  Nach der Herkunftssuche hat sich herausgestellt, dass viele dieser Kinder keine Waisen sind. Dass die leiblichen Eltern im Herkunftsland, ihrer Babys und Kinder beraubt wurden. Auch hierzulande erleben Arme, Ledige und Suchtkranke noch heute starken Druck. Manchmal auch durch eigene Verwandte. 

 

FORDERUNGEN

Wir halten an all den gestellten Forderungen von 2013 und 2014 fest.

 

Die Motion, eingereicht von Frau NR Jaqueline Fehr, betreffend "Adoptionsgeheimnis" und „Zum Wohl des Kindes“, eingereicht durch Marcus Andri, haben erste Priorität. 


8. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM 

INFORMATION ÜBER DEN STAND DER ARBEIT

Bern, den 1. Oktober 2014

 

AKTENAUFBEWAHRUNGSPFLICHT 
(zu Handen von Hr. Gnädinger ADK, Schweizerischer Gemeinde- und Städteverband und EJPD)

Vor 2010 hatten 26 Kantone verschiedentlich geregelte Aufbewahrungs-Zeiten der Akten. Das Rundschreiben von BR Evelin Widmer Schlumpf im Jahr 2010, besagt dass eine Aufbewahrungspflicht von 80/100 Jahren bestehen muss. Adoptierte stellen fest das Archive, insbesondere Gemeinden, aus Platzmangel die Beistands- oder Vormundsakten welche bei den Adoptionsurkunden beiliegen sollten, vernichtet wurden. 

Sehr viele Gemeinden vernichten diese schon nach 10. Jahren nach Adoptionsbeglaubigung. Man nimmt an, dass das Kind in die Adoptionsfamilie integriet sei und kein Interesse an Akteneinsicht hege. Wir verlangen, dass Archive und Ämter hingewiesen werden, diese wichtigen Dokumente nicht weiterhin zu vernichten. Der Akteninhalt ist ein Bestandteil unserer Identität und muss für uns zugänglich sein.

 

AKTENEINSICHT
(zu Handen von Hr. Gnädinger ADK, Anlauf- Opferhilfestellen und EJPD)

Wir verlangen das Akteneinsicht nach BGE 128/63 gewährleistet wird. Ohne eingeschwärzte/abgedeckte Stellen. Insbesondere wollen Betroffene wissen, welche Stellen wurden Eingeschwärzt und Warum? Über das Amtsgeheimnis sind wir informiert und es betrifft nicht Drittpersonen, wie uns weiss gemacht wird,  die Eingeschwärzt werden.

 

NAMENSÄNDERUNG 
(zu Handen von EJPD, Zivilstandämter, Runder Tisch für FSZM)

Aus seelischen, geistigen, moralischen und vor allem aus Therapeutischen Gründen darf bei Adoptierten eine Vor- und Nachnamens (Geburtsname) Änderung, nicht einfach ohne Begründung abgelehnt werden.

Zudem fordern wir, dass ein vereinfachtes Verfahren zur Namensänderung eingeführt wird. Bislang mussten Betroffene psychische Gutachten und Empfehlungsschreiben erbringen, welche oft nicht berücksichtigt werden. Diese Instanzen zu durchlaufen, erleiden viele Betroffene Traumas. Zudem sind diese nebst der Namensänderung kostenpflichtig, welche die Krankenkasse nicht übernimmt.

 

SOFORTHILFE 
(zu Handen von Hr. Mader, Schweizerischer Gemeinde- und Städteverband, Anlauf- Opferhilfestellen und EJPD)

Betroffene welche Sozialbezüger sind, melden, das Abgemachte und Schriftlich festgehaltene Beschlüsse des Runden Tisch, von Sozialämter nicht eingehalten werden. (Beweis wird am Runden Tisch vorgelegt). Es wurde festgehalten, dass die Soforthilfeleistung nicht im Budget des Sozialamtes einberechnet wird.

 Zwangsadoption-Schweiz fordert, dass ein Schreiben mit den Beschlossenen Beschlüssen an Sozialämter versendet wird und diese sich daran halten müssen.

Erhaltene Unterstützung durch die Opfer- Anlaufstellen dürfen ebenfalls nicht verrechnet werden.

 

GREMIUM SOFORTHILFE 
(zu Handen von Hr. Mader, Gremium Soforthilfe)

Wir fordern, dass das Gremium der Soforthilfeanträge sich an strikte Anweisungen des Antragstellers zu halten hat! Wen der Antragsteller ankreuzt „Keine Kontaktaufnahme mit dritt Personen oder Ämter,“ dann hat sich das Gremium der Soforthilfe an diese Weisung zu halten und soll sich an den Betroffenen Antragsteller wenden.

 

SENSIBILISIERUNG DER VORMUNDSCHAFTSBEHÖRDEN - KESB

(zu Handen von SODK, KOKES, EJPD)

Wir weisen Sie darauf hin, das nach 41 1/2 Jahren, immer noch viele Behörden nicht verstanden haben, dass beim „alten Adoptionsrecht“ auf Elternseite, Kenntnis der weggenommenen Kinder gewährt werden muss.

 Wir fordern, dass nochmals auf das Schreiben vom Februar hingewiesen wird und dementsprechend die Vormundschaftsbehörden, die dem noch nicht nachkamen handeln werden. 

Im weiteren muss sich der Runde Tisch für Opfer von FSZM mit folgenden Begebenheiten auseinander setzen:

 

  • Verjährung – Klage wegen Missbrauch
  • Enteignete Gelder/Sparbücher der fremdplazierten Kinder und administrativ Versorgten
  • Rückerstattung der Gelder, welche Eltern für Heimaufenthalte von Kinder, Jugendlichen entrichten mussten
  • Alimenten Rückerstattung, welche leibliche Eltern trotz Adoption entrichteten
  • Antrag Andy Jost betreffend Eingliederung in den Arbeitsmarkt für Betroffene unter 65 Jahren
  • Vereinsamung! Integration für Betroffene.-  Hobby finanziell unterstützen, Hausbesuche, Ausflüge oder andere Massnahmen um am sozial/kulturellen Leben teil zu haben
  • Antrag von NR Ursula Schneider-Schüttel betreffend einer ID-Karte für Betroffene von FSZM. - Zwangsadoption-Schweiz unterstützt diesen Antrag
  • Unterstützung der Vereine: Sei es Hilfsmittel wie Büromaterial, Wegentschädigung oder Projekte

9. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM

ARBEITSGRUPPE *65 MINUS" MUSS EINE PLATTFORM UND INSTRUMENTE ZUM HANDELN ERHALTEN - EXPERTE DURCH SELBSTERFAHRUNG

Bern, den 21. Januar 2015     

  • Die Anliegen und Forderungen von Zwangsadoption-Schweiz: 
    Betroffene unter 65. Jahren    - Integration Arbeit
  • IV  &  EL                                  - nimmt die Leiden der Betroffenen nicht ernst
  • Einbezug der Lebenspartner   - Auch diese litten und leiden
  • Wiedergutmachungsinitiative   -Gegenvorschlag des Bundesrats
  • Ombudsstelle                          - Betroffene klagen allein gelassen zu werden
  • Adoptionsgeheimnis                - geht ins Detail 


14. RUNDER TISCH FÜR OPFER VON FSZM

EINE ADOPTIONSPLATTFORM, WELCHE INSTRUMENTE ZUM HANDELN ERHÄLT - EXPERTE DURCH SELBSTERFAHRUNG

Bern, den 13. JUNI 2017

 

KOMPETENZZENTRUM

Ein Kompetenzzentrum, dass vom Bund finanziell unterstützt wird, bringt Entlastung für die freiwilligen Engagierten, welche dann für ihre Dienstleistung entgeltet würden und nicht wie bisher, die Handlungsmittel aus eigener Tasche bezahlen.

Opfer und Betroffene die sich mittlerweile im Dschungel der vielen Anbieter nicht mehr zurecht finden und Stundenlang mit Telefonanfragen, ihrem Ziel annähern; bringt ein gebündeltes Kompetenzzentrum nur Vorteile.

Das KOMPETENZZENTRUM arbeitet auf der Grundlage eines ganzheitlichen Menschenbildes!        

Das heisst es versucht, die ihm anvertrauten Opfer, Betroffenen und Angehörigen, im Hinblick auf die Kompetenzbereiche:         

  • Gerechtigkeit          
  • Gesundheit und gesellschaftliche Handlungsfähigkeit         
  • Freizeit         
  • Arbeit und Wohnen, individuell zu fördern

Zudem ist es Mediensprecher, Referent und Auskunftsstelle für Interessierte, politischer Ebene, sozial- und gesundheits- Aus- und WeiterbildungsInstitutionen. Es ist gegenüber Behörden- Gemeindepersonal gleichgestellt und vertritt die Interessen der Betroffenen auf Augenhöhe.

Wir sind als INKLUSION einbezogen und nicht als Integration. Dieser Bereich bildet erfahrungsgemäss die entscheidenden Faktoren für eine erfolgreiche Arbeitsweise und führt nur so zu Qualitativen Ergebnissen und somit Lebensqualität in unserer aktuellen Gesellschaft mit ihren vielfältigen Herausforderungen.

 

SUCHDIENST-PLATTFORM

Im AFZFG ist die Suchdienstplattform verankert.

Wie weit steht es mit der Erstellung der "Suchdienstplattform"

 

AKTENEINSICHT
(zu Handen von Hr. Gnädinger ADK, Anlauf- Opferhilfestellen und EJPD)

 

Wir verlangen das Akteneinsicht nach BGE 128/63 gewährleistet wird. Noch immer werden wir mit eingeschwärzte/abgedeckte Akten konfrontiert. Insbesondere wollen Betroffene wissen, warum gewisse Texte eingeschwärzt werden Über das Amtsgeheimnis sind wir informiert und es betrifft nicht Drittpersonen, wie uns weiss gemacht wird,  die Eingeschwärzt werden.

 

ANLAUFSTELLEN

Missbrauch erfahren auch viele nach 1981. Anlaufstellen berufen sich auf die Klausel: sich innerhalb von 5. Jahren zu melden. Was wen es 10-20 Jahre zurück liegt und man erst jetzt die Kraft hat, sich zu melden? Sie werden von einem Büro in das nächste geschickt.

  •  Anlaufstellen müssen auch für Betroffene nach 1981 zugänglich sein

AUFARBEITUNG DER ZWANGSADOPTION - NFP 
Wir fordern:

NICHT ÜBER UNS, MIT UNS ZUSAMMEN

Das NFP 76 Forschungsteam hat die INKLUSION von uns Adoptionsbetroffenen zu berücksichtigen. Der Zustand Adoption macht Uns zu ExpertenInnen und nicht zum Objekt

Wir fordern von Bund, Kanton und Gemeinde, Organisationen und Bevölkerung, die INKLUSION von uns Adoptionsbetroffenen. Der Zustand Adoptionsakteur zu sein macht Uns zu ExpertenInnen.

Aktualisiert am 23. Januar 2017