NIEMANDSKINDER

verdingt und verachtet.  Meine Kindheit in der Schweiz

 

Lisa ist nur eine von tausenden Verdingkinder, die auf Bauernhöfe verdingt und psychisch, physisch und sexuell misshandelt wurde.

Sie nimmt den Leser mit in eine harte Kindheit voller Arbeit und Entbehrungen. Dahinter steht ein politischer Skandal. Bis in die 1980er Jahre ordneten die Schweizer Behörden »fürsorgerische Zwangsmassnahmen« an. Arme und uneheliche Kinder oder (Halb-) Waisen wurden in Heimen und bei Pflegefamilien untergebracht und mussten dort als Verdingkinder arbeiten.

Als viertes von sieben Kindern, erblickte Lisa am 5. November 1965, in Schwarzenburg/BE die Welt und wie ihre Halbgeschwister auch, wurde sie der geschiedenen Mutter, bei der Geburt weggenommen. Weil dieser Liederlichkeit, Arbeitsscheu und lasterhafter Lebenswandel vorgeworfen wurde.

 

Die Kindheit verbrachte Lisa an verschiedenen Pflegeplätzen. War nur das »Meitschi«, der »Tschingg« oder der »Bastard«.

Weder in Heimen noch bei Pflegeeltern erhielt sie Geborgenheit, nach der sie sich sehnte. Dafür reichlich Schläge. Um die Staatskasse zu entlasten wurde am 7. Februar 1972 die Zwangsadoption vollzogen.

All die Träume von Freiheit und Flucht, enden immer wieder im selben Haus des Grauens; bei der Pflegemutter und späteren Adoptionsmutter Anna. Welche Lisa mit einsperren und ertränken bis zur Bewusstlosigkeit züchtigt. 

Unter harter Regie führt Anna ein privates Kinderheim und verdingt die Kinder nach Gutdünken an Bauern. Wo Lisa sexuellen Missbrauch erlebt. Mit 17. Jahren gelingt ihr die Flucht und es scheint als kehre das Glück ein. Aber jeder Staat, den sie durchquerte, hat andere Gesetze, andere Gefahren.

Wartet am Ende wirklich die Freiheit?

 

Leseprobe 

 

Erhältlich im Buchhandel und Poststellen


ÜBER LISA BRÖNNIMANN

 gerne hier

Dies ist meine persönliche virtuose Abrechnung damit, was es bedeutet als Kind psychisch, physisch und sexuell Misshandelt zu werden
Dies ist meine persönliche virtuose Abrechnung damit, was es bedeutet als Kind psychisch, physisch und sexuell Misshandelt zu werden

BUCHDETAILS

Autorin    Lisa Brönnimann

Ghostwriter      Ulrike Renk

Verlag             Bastei Lübbe

ISBN       978-3-404-60951-2

Taschenbuch      284 Seiten

     Masse            12,5 x 18,5 cm      

Erstausgabe         25. 8. 2017


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Wir alle wären froh, wenn der siebenjährige Prozess bald zu Ende ginge ... sagt mein sichtlich ermüdender Vormund
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Die ersten zwei Lebensjahre verbringe ich im Hohmaad Kinderheim. Das Foto entstand 1967. Das Schielen stammt vom Anbinden im Bett
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Mutter-Kindheim Hohmad
1964 wurden pro Tag im Durchschnitt 40 Säuglinge und 14 Mütter versorgt. 1972 kam es zu einem Einbruch. Die Gründe waren eine bessere Stellung der alleinstehenden Mütter, Verhütung durch die Pille, erleichterter Schwangerschaftsabbruch
1. Schultag 1972. Die Dame von der Vormundschaft begleitete mich am ersten Schultag. Sie war nicht mein Vormund
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Viele Pflegekinder kamen und gingen. Ihre Namen merkte man sich oft nicht. Wir waren bloss der O-Beinige, die Brillenschlange, die Retschbase, Der Tschingg, Der Bettnässer, die Heulsuse...
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danke, merci, grazie

Jeder Einzelne Briefinhalt berührt mich sehr! Vielen Dank. Ich bin überwältig, von so viel Anteilnahme, die Sie mir schenken. Danke für die lieben Worte und Geschenke. Sie tun meiner Seele gut.

 

Auch das Christkind braucht ab und zu Mal Hilfe! Nun auch ich.

Gerne möchte ich mich bei Ihnen persönlich bedanken. Jedoch sind einige ohne Adresse und die Recherche bringt mich nicht weiter. 

Deshalb sende ich auf diesem Weg meinen Dank an Sie:

  • Claudia S......., vielen lieben dank für Ihre warmen Worte des Mitgefühls. Herzlichen dank für ihr Geschenk. Ich gönnte mir bei wunderbarem Wetter, einen Tag im Thermalbad und lies meine Seele mit der Natur eins werden. Danke dass Sie mir das ermöglichten.
  • Walter B......, ich bundere ihre Gabe. Ihr Gedicht bring meine Seele zum Singen. Ihre ruhige Hand für diese schönschrift ist himmlisch. Vielen Danke
  • Klara B....., danke für die Zeichnung ihres Enkels, sie ist so Herzzerreisent, kaum zu glauben das er erst 5. jahre jung ist. Richten Sie bitte meinen dank an ihn aus und vielen Dank an Sie für die lieben Worte der Anteilnahme. 

Aktualisiert am 17. 10. 2017