NIEMANDS KINDER

Verdingt und verachtet. Meine Kindheit in der Schweiz

Autorinnen: Lisa Brönnimann & Ulrike Renk

Bastei Lüebbe Verlag

ISBN 978-3-404-60951-2

288 Seiten

Preis Taschenbuch: 13.90 EBook: 11.90

Erscheint am 25.8.2017

Lisa Brönnimann, Jahrgang 1965, wurde ihrer Mutter nach der Geburt weggenommen, weil diese nicht verheiratet war. Als Verdingkind wuchs sie bei Pflegefamilien auf, in denen sie massiv psychisch und physisch misshandelt wurde. Weil sie mit siebzehn versuchte wegzulaufen, wurde sie zur "Nacherziehung" erst mit zwanzig Jahren für volljährig erklärt. Der Tag, an dem sie ihre Freiheit erlangte, wird für immer der schönste ihres Lebens sein.


NUCKELDECKE

Autor: Rainer Wrage aus Hamburg ist heute über 70 Jahre

Leonardo Verlagshaus

ISBN 978-3-9817542-0-9

150 Seiten

Sein Leben als Adoptivkind hat er jetzt aufgeschrieben, denn er hat Jahrzehnte gebraucht, um seine Adoption zu verarbeiten, um seiner Mutter, die ihn weggegeben hat, zu verzeihen. Er entschuldigt sich auch bei seinen Adoptiveltern, bei denen er wohlbehütet und geliebt aufwuchs, weil er ein Leben lang Schwierigkeiten hatte, sie als seine Eltern anzusehen. Wirkliche Nähe konnte er nie zulassen. Das für die Entwicklung von Kindern so wichtige Urvertrauen fehlte ihm einfach, sagt er heute rückblickend. Seinem Leben fehlte der Anfang, wie er sagt.

Erst bei der Bestellung seines Aufgebots erfuhr er nebenbei von einer Beamtin, dass er adoptiert ist. Seine Eltern konnten es ihm nicht sagen, wohl aus Angst, ihn zu verlieren. Das Buch "Nuckeldecke. Die Geschichte einer Adoption" ist besonders empfehlenswert für erwachsene Adoptivkinder und für Adoptiveltern. Der Sänger Roland Kaiser, selbst ein Pflegekind, hat das Vorwort geschrieben.


LANDUF, LANDAB UND LIEDERLICH

Eine Geschichte aus dem Herzen und anderen Organen der Schweiz
Autorin Ursula Lang
ISBN : 978-3-033-04351-0

Die 27 Jährige Rosmarie verlässt die Zwangserziehungsanstalt Kaltbach und will ihr Leben mit ihren beiden Kindern wieder aufnehmen. Aber sie findet ihre beiden Kinder Trixli und Marino nicht mehr. Ämter, Behörden, Liebeswerke, Waisenhäuser, Klosterfrauen, Gemeindeschreiber, Vormünder und Vormundschaftsverwalter halten dicht. Ohne die Zustimmung von Rosmarie sind Trixli und Marino Zwangsadoptiert.


ADOPTIERT

Lebensgeschichten auf der Suche nach dem Anfang

Roland Schärer

1994

Verlag: dtv Sachbuch 

Die Lebensgeschichten in dem Buch sind sehr bewegend und verändern den Blick auf Adoption. Das Buch war 1994 eines der wenigen, die diesen kritischen Blick einnahmen. Sieben sehr individuelle Lebensgeschichten von ehemaligen Adoptivkindern, die alle die drängende Frage nach dem Woher verbindet. "Es sind eindrückliche Protokolle von der seelischen Befindlichkeit junger Menschen, die sich ihrer Identität unter schwierigen Bedingungen vergewissern müssen."


HERZWURZELN

Ein Kinderfachbuch für Pflege- und Adoptivkinder
Autorinnen Schirin Homeier und Irmela Wiemann
Mabuse Verlag
ISBN-10: 3-86321-226-6
ISBN-13: 978-3-86321-226-1
Erstauflage September 2016
175 Seiten
Preis: Fr. 32,90

Janniks Leben steht auf dem Kopf: Er lebt seit ein paar Wochen bei Pflegeeltern. Alles ist neu. Wieso kann er nicht einfach wieder bei seiner Mami wohnen, wie es sich gehört? Dann freundet er sich mit der gleichaltrigen Ayana an, die ein Adoptivkind aus Afrika ist. Sie ist bei ihren annehmenden Eltern glücklich und sehnt sich dennoch nach ihren „Afrikaeltern“. Beide Kinder sind auf der Suche nach ihren Wurzeln. Zusammen finden sie heraus: Kinder können neue Eltern sehr liebhaben und zugleich ihre leiblichen Eltern im Herzen tragen.
 Wie Jannik und Ayana haben alle Pflege- und Adoptivkinder zwei Familien: eine, aus der sie kommen, und eine, in der sie jetzt leben. Wo gehören sie hin? In einer liebevoll illustrierten Bildergeschichte und einem altersgerechten Informationsteil erhalten Pflege- und Adoptivkinder sowie deren Bezugspersonen Erklärungen und Anleitungen, um ihre spezielle Situation besser zu verstehen und anzunehmen. Ein prägnanter Ratgeberteil für Erwachsene rundet das Kinderfachbuch ab.


HÖCHSTSTRAFE ADOPTION!

Erinnerungen an eine zerstörte Kindheit

Autor Michael Th. Nordmann

EAN. 9783837045796

ISBN. 978-3-8370-4579-6

erschienen 2008

Seiten 156

In diesem Buch erzählt der 1965 geborene Autor von den eigenen seelischen und körperlichen Mißhandlungen, die er bereits vor seiner Adoption, aber auch bei seinen Adoptiv-Eltern durchlebte. Dabei gibt er tiefe Einblicke in das unglaubliche Erinnerungsvermögen eines Kindes und dessen Gefühlswelt.
 In erster Linie möchte Michael Th. Nordmann durch dieses Werk seine Vergangenheit verarbeiten.
Gleichzeitig aber möchte er allen Lesern einen Ansporn geben, sich mehr in die Seelenwelt unserer Kinder hineinzudenken unabhängig, ob es sich um ein Pflegekind, Adoptivkind oder das eigene leibliche Kind handelt.


ADOPTIV- UND PFLEGEKINDERN EIN ZUHAUSE GEBEN

Informationen und Hilfen für Familien
Autorin  Irmela Wiemann
Mabuse Verlag
Bestellnr.: 31275
ISBN: 978-3-8673-9050-7  
3 Auflage: 2012
231 Seiten

Irmela Wiemann gilt als ausgewiesene Expertin in der Beratung von Pflege- und Adoptiveltern sowie den Herkunftsfamilien. Für diesen Ratgeber hat sie daher alles Wissenswerte für diese Familien und ihre (Wunsch-)Kinder zusammen getragen, um deren möglichst positive Entwicklung zu gewährleisten.
Es sind meist die gleichen Probleme, denen sich Eltern stellen müssen, egal ob sie ein Kind adoptieren oder in Pflege nehmen: Wie fängt man frühe seelische Verletzungen durch das Verlassenwerden auf? Wie fördert man Identitätsentwicklung? Wie gestaltet man Kontakte zur Herkunftsfamilie und Geschwisterbeziehungen?
Einfühlsam und kenntnisreich gibt Irmela Wiemann Anregungen, welche inneren Haltungen und Konzepte die Familien entwickeln können, um diesen jungen Menschen einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.Empfehlenswert für Pflege- und Adoptiveltern sowie leibliche Eltern, die ihr Kind in eine andere Familie geben mussten; aber auch Fachkräfte, die Beratungsarbeit leisten.


HEILUNGSPROZESS FÜR ADOPTIERTE

Ein Weg zur Verarbeitung 

Autor Joe Soll

Deutsche Ausgabe: Cornelia Nietzschmann

ISBN 978-0692-294796

Erst Erscheinung 2015

Ein einzigartiges Buch, das dem Leser oder der Leserin eine Beschreibung der Entfaltung der Persönlichkeit eines Adoptierten von der Geburt an bietet und die Entwicklungsmeilensteine des Adoptierten detailliert schildert. Im weiteren Verlauf gibt es verschiedene Heilungsmethoden für die Wunden eines Adoptierten, darunter Arbeit mit dem Inneren Kind, Heilungsaffirmationen und Umgang mit Wut. Jedes Kapitel enthält einen Abschnitt mit Mythen und Fakten von Adoptionen, eine Zusammenfassung des Kapitels sowie Übungsaufgaben, die man alleine durchführen kann.


KINDESANNAHME - ADOPTION - WAHLKINDSCHAFT

Autor: Clausdieter Schott 
256 Seiten 2009
Verlag: Metzner, W
ISBN 978-3-8019-5709-4

Das Werk zeichnet eine Jahrtausende umfassende Entwicklung der Kindes- und Personenannahme nach. Gestaltungen und Wandlungen dieses Rechtsinstituts, seiner Formen, Rituale und Ziele von Babylon bis zur heutigen Zeit werden dargestellt und durch zahlreiche Bilddokumente aus den verschiedenen Epochen und unterschiedlichen Ländern und Kulturen veranschaulicht. Fundiert und dennoch unterhaltsam führt das Buch durch diesen Teil der Rechtskulturgeschichte.


AUF DER SUCHE NACH MEINEN ELTERN

Autor: Marianne Waldvogel 
ISBN : 978-3-86683-556-6

Eine persönlich erlebte Geschichte mit schönen und schwierigen Situationen. Nach einer Kindheit mit vielen Stationen zwischen Geliebt- und Abgelehntsein macht sich eine ehemalige Adoptierte auf die Suche nach ihren Eltern. Als sie mit 43 Jahren zum ersten Mal ihre Mutter trifft, ist nicht alles so, wie sie erwartet hat, aber sie kann für die Begegnung sehr dankbar sein. Verschiedene Situationen sind schwer erträglich, vieles lässt sich zunächst nicht einordnen. Doch immer wieder werden wir erfahren: Gott verliert den roten Faden nie. Ihm können wir vertrauen beteuert Marianne Waldvogel, Jahrgang 1962 und lebt in St. Gallen. Nach einer Ausbildung zur diplomierten Hauspflegerin ist sie derzeit im Pflegeheim in der Aktivierung für dementiell erkrankte Betagte tätig. Auf der Suche nach meinen Eltern ist ihr erstes Buch.


DIE PAPIERELTERN - Frühling

Philippe Daniel Ledermann, Teil 1: Frühling,

Nydegg Verlag 2002
ISBN: 978-3-905980-03-5,   

überarbeitete Neuauflage 2011

„Die Papiereltern“ ist eine vierteilige, autobiografische Romanfolge, die das Schicksal des Adoptivkindes Pascal schildert. Sie ist in die vier Jahreszeiten des Lebens gegliedert. Im ersten Teil „Frühling“ erfährt Pascal an der Schulweihnacht als Viertklässler, dass er keine richtigen Eltern hat, sondern nur solche „auf Papier“. Wir erfahren, wie er als Kind von Genf nach Meiringen im Berner Oberland zu seinen Adoptiveltern gekommen ist. Wir erleben hautnah, wie er als Jüngling die Stimme des Blutes hört und ihr folgen muss und sich damit zunehmend gegen seinen Adoptivvater, den Kaminfegermeister und Bauern, stellt. Der Bub will beruflich nicht in die Fussstapfen seines Vaters treten, sondern Mechaniker werden. Schliesslich setzt er seinen Kopf durch


WIE VIEL WAHRHEIT BRAUCHT MEIN KIND?

Von kleinen Lügen, großen Lasten und dem Mut zur Aufrichtigkeit in der Familie
Autorin  Irmela Wiemann
Mabuse Verlag
Bestellnr.: 33098
ISBN: 9783499609565
6 Auflage: Rowohlt Taschenbuch 2001
240 Seiten
Kleine Unwahrheiten des Alltags kommen uns unseren Kindern gegenüber oft ganz selbstverständlich über die Lippen, große seelische Lasten halten wir von ihnen fern. Viele Eltern sind unsicher, welche Wahrheiten sie ihren Kindern mitteilen sollten und welche nicht. Aber ob und wie Kinder später Wahrheiten verkraften, hängt entscheidend davon ab, wie wir als Erwachsene selbst damit umgehen. Das Buch greift viele ganz alltägliche Situationen auf, bei denen Eltern nicht glaubwürdig und klar sind. Es wird gezeigt, wie dieses Verhalten Kinder verunsichert und wie Erwachsene lernen können, klare Botschaften zu geben. Außerdem gibt das Buch Anleitung, wie man mit oftmals schweren und schmerzlichen Wahrheiten Kindern gegenüber umgehen kann, es ermutigt Erwachsene, echt, aufrichtig und eindeutig zu sein.

VERTRAUTE FREMDHEIT

Autor: Eric Breitinger

Was erzählen Adoptierte, was sollten Adoptiveltern wissen? Eric Breitinger kennt sich da aus. Er wurde einst selbst adoptiert und hat sich in seinem Buch "Vertraute Fremdheit" ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Brad Pitt und Angelina Jolie, Tom Cruise und Nicole Kidman, Madonna, Steven Spielberg und viele andere: Sie haben Kinder adoptiert – wahlweise aus Korea, Vietnam, Kambodscha, Malawi, Äthiopien. Ob mit oder ohne Partner und oft zu ihren leiblichen Söhnen und Töchtern hinzu. Wie es diesen oder Adoptivkindern generell geht, danach wird selten gefragt. Der Journalist Eric Breitinger, selbst adoptiert, hat nun 16 von ihnen in seinem Buch "Vertraute Fremdheit" porträtiert.


ADOPTIERT

Eine lebenslange Aufgabe

Autor Eric Breitinger

Herder Verlag

ISBN-10: 345106829X

ISBN-13: 978-3451068294

erst Erscheinung 10. Mai 2016

248 Seiten

Wie wird man damit fertig, zu zwei Familien zu gehören und doch nirgends richtig heimisch zu sein? Eric Breitinger spürt verschiedenen Adoptionsgeschichten nach, verbindet die Erfahrungen der Protagonisten und seine eigenen Erfahrungen mit den Erkenntnissen zahlreicher Experten und zeichnet so ein komplexes Bild dessen, was es heißt, adoptiert zu sein. Dieses Buch will Adoptierten und ihren Eltern helfen, sich selbst besser zu verstehen und Adoption als Chance zu begreifen.


HIMMELBLAU UND ROSAROT
Vom Haus für gefallene Mädchen zum Sozial-Medizinischen-Zentrum für Frau, Mutter und Kind

Autorin Verena Naegele
ISBN 978-3-03823-054-0

Himmelblau oder rosarot zog man früher die Babys an, je nachdem um sie als Mädchen oder Buben zu kennzeichnen. So war es auch im weithin bekannten Mütter- und Säuglingsheim Inselhof, das der gleichnamige Verein im Zürcher Quartier Riesbach 1928 eingerichtet hatte. Gegründet wurde der Verein 1908, um «gefallenen» Mädchen zu helfen, die als Mütter ohne Trauschein ein jämmerliches Leben fristeten. Staatliche Einrichtungen dafür gab es keine, und die Frauen waren ganz allgemein ohne Rechte. Von 1940 an entwickelte sich der «Inselhof» trotz Verwicklungen des Vereins in eugenische Debatten unter seiner Trägerschaft zu einem Zentrum für Geburt und soziale Frauenhilfe, das seinesgleichen sucht. Die Übernahme des Areals im Triemli läutete 1971 eine neue Ära ein: Die einstige Maternité wurde zur modernen Klinik, doch blieb Sozialhilfe für Mutter und Kind als zentrales Anliegen bestehen.


Andere Umstände - Eine Kulturgeschichte der Geburt

AutorIn Labouvie, Eva

Erscheinungsjahr 1998

Verlag - Böhlau Verlag GmbH & Cie, Köln

Preis  Fr. 62.00

Anzahl Seiten 392

ISBN Nr.  3-412-02598-4

Wie erlebten Frauen vergangene Jahrhunderte das elementare Geschehen um Empfängnis, Geburt und Kindbett? Welche Zeichen, Indizien und körperliche Veränderungen nahmen sie wahr, und wie wurden diese gedeutet? Unter welchen Umständen schliesslich brachten die Frauen ihre Kinder zur Welt?

Das Buch geht diesen Fragen umfassend nach. Über den Zeitraum vom 16. bis zum 19. Jahrhundert beleuchtet das Buch die emotionalen, rituellen, religiösen und kulturellen Aspekte der Geschehnisse um die Geburt. 


KÜHLEWIL 1892–2017

Autorin: Anna Bähler, Historikerin 

ISBN 978-3-03919-416-2

 

Sie zeigt auf, wie die Armenanstalt ebenso Ausdruck des «Anstaltsjahrhunderts» war wie die so­genannten Rettungs- und Erziehungsanstalten für Kinder, Irrenanstalten oder Korrektionshäuser – einerseits probate Mittel gegen Massenarmut, andererseits Institutionen zur Disziplinierung der Unterschicht. Nur mit einer Armenanstalt könne Bern «all den zweifelhaften Elementen» beikommen, die «zum ­Ärgernis der Bevölkerung die Strassen und Plätze der Stadt verunzieren», schrieb die zuständige Kommission 1889 im Vortrag an den Gemeinderat. Die Gesetze erlaubten es den Behörden, Personen ohne deren Einverständnis – und ohne Rekursmöglichkeit – in Kühlewil zu versorgen. Ob sie nun von der Fürsorge lebten, ob sie straffällig – oder bloss auffällig – waren. So lebte laut Anna Bähler während langer Jahre nur eine kleine Minderheit auf eigenen Wunsch in Kühlewil. 


WO KOMM ICH EIGENTLICH HER?

Claudia Guderian

Herder Verlag Freiburg im Breisgau, 1994

Nach wie vor aktueller und bewegender Bericht einer betroffenen Deutschen erwachsenen Adoptierten. In ihrem Buch "Wo komm ich eigentlich her?" schildert die Adoptierte Claudia Guderian auf beeindruckende Weise, wie sie als fünfjähriges Kind die Irritation ihrer Adoptivmutter registrierte, als sie diese fragte, ob sie auch von ihr gestillt worden sei.
Ihr Blick flackert zur Freundin hinüber. Einen Moment lang blitzt helle Angst auf. Wovor? Wovor? Was habe ich ihr angetan mit dieser Frage? .... Wer fünf Jahre lang, Tag und Nacht, sieben Tage in der Woche miteinander zubringt, den kann man nicht mehr täuschen über das, was einen bewegt. Und das hier bewegt sie zutiefst. Was aber ist das Geheimnis dieser Angst? Und warum fürchte ich mich plötzlich? (Seite 13).
Etwas später schildert sie: Ich weiß nur, dass mein Tasten in die Vergangenheit gefährlich ist. Das habe ich heute gespürt. Eine innere Alarmglocke hat angeschlagen. "Finger weg"! schrillt sie. (Seite 14).
Claudia Guderian berichtet, dass sie regelrecht dumm wurde. Erst nachdem das Geheimnis gelüftet war, konnte sie wieder lernen und später ihr Abitur ablegen.


Mein Name ist Luz

Autorin Elsa Osorio
Insel Verlag, Frankfurt am Main 2000
ISBN 9783458170310
425 Seiten
Die Machthaber während der siebenjährigen Militärdiktatur in Argentinien (1976-83) liessen politische Gegner foltern und etwa 30'000 Menschen ermorden. Heute noch gelten Tausende als vermisst. Kinder von Inhaftierten oder Beseitigten wurden der Junta-Herrschaft nahestehenden Paaren als "adoptierte" Kinder überlassen. So kam manch kinderloses Paar zu Kindersegen.
Aus dem Spanischen von Christiane Barckhausen-Canale. Zunächst ist es nur ein unbestimmtes Gefühl, dann verdichten sich erste Indizien und weitere Nachforschungen zur Gewissheit: Luz ist nicht die Tochter ihrer vermeintlichen Eltern. Sie ist die Tochter einer politisch Verfolgten, einer "Verschwundenen". Luz weiß nicht, wer sie ist, bis sie eines Tages in Madrid ihrem wirklichen Vater gegenübersitzt. Ihm, der die schlimme Vergangenheit begraben wollte, entlockt sie nach und nach ihre wahre Geschichte. Gleich nach der Geburt wurde sie ihrer Mutter weggenommen, die von den Militärs verhaftet und schließlich umgebracht wurde. Hinter Luz? scheinbar normaler Kindheit in der Familie eines hohen Offiziers verbirgt sich ein Drama, das all die Menschen, die sie kennt und die sie liebt, als Täter und Opfer auf immer verknüpft. Auch Luz` Vater, der der Verfolgung entkam und ins Exil ging, muss sich nun vorwerfen lassen, dass er sein Kind verloren gegeben hat.

SCHATTENKIND

Autor Philipp Gurt

Literaricum Buchverlag Philipp Gurt

ISBN 978-3-9523961-7-9

Seitenzahl 422

1. Erscheinung 3.11.2016
Wegen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wurden 1972 alle acht Bergbauern-Kinder voneinander getrennt. In den folgenden zwölf Jahren durchlebte Philipp Gurt neben der Einweisung in verschiedene Kinderheime unter anderem Zwangspsychiatrie, Beugehaft, sexuellen Missbrauch durch Erzieherinnen und rohe Gewalt. Detailliert schildert der Autor seine Schicksalsjahre und beschreibt anschaulich seine Strategien, die er sich früh aneignen musste, um das Unfassbare zu überleben. Doch wo Schatten war, fand er auch Licht! So schreibt er auch davon, wie er in seiner zerstörten Welt immer wieder Momente des Glücks gesucht und gefunden hat, sodass er nie die Hoffnung und sein Lachen verlor. Persönliche Fotos und Abbildungen von einzigartigen Dokumenten geben Einblick in das damalige Unrechts-system.
Ein Buch, das mit nachtschwarzer und himmelsblauer Tinte gleichermassen geschrieben wurde


NIEMAND SOLL FRIEREN MÜSSEN

Autor: Mario Stegmann

Cameo Verlag

SBN: 978-3-906287-05-8

Erstauflage: 2015

Hardcover Gebunden

144 Seiten

Fr. 26.90

Mario Stegmann, alias Moor, erzählt auf eindrückliche Weise, welche Schicksale ihn in die Welt der Randständigen und Obdachlosen führten. Dort angekommen, kämpfte er mit Leib und Seele für Rechte für sich und seinesgleichen und machte so aus der Not eine Tugend.

Er nimmt uns mit in die bewegten 80er-Jahre, die Zeit der Jugendunruhen, Krawalle und Hausbesetzungen. Zusammen mit Freunden baute er in einem besetzten Haus eine Notschlafstelle auf, den Sleeper. Oftmals totgesagt, hält sich die Institution seit Jahrzehnten und gewann sogar den städtischen Sozialpreis.

'Ich habe noch jede Suppe ausgelöffelt.'

Moors Haut hat über die Jahrzehnte noch viele Stiche abbekommen und einmal auch eine Kugel. Doch der einst Obdachlose ließ sich nie unterkriegen.


ZWISCHEN SEHNSUCHT UND SCHANDE

Autorin Lisbeth Herger und Historiker Heinz Looser                                                            
Verlag: Hier + Jetzt
Als E-Book erhältlich ISBN E-Book 978-3-03919-863-4

Die beiden Autoren verfolgen die Spuren von Anna Boxler, der lange tabuisierten Grossmutter des Autors Looser. Sie recherchierten in Kirchen-, Dorf- und Stadtarchiven, sowie in den Akten der Armenfürsorge. Ein historisches Glossar erlaubt einen vertieften Einblick in die Geschichte dieser Zeit der Schweiz über Fürsorgerische Zwangsmassnahmen. Die Geschichte der Stickerin Anna Maria Boxler (1884-1965), die neun Kinder geboren hat, sieben von ihnen wurden ihr von den Behörden weggenommen, fremdplatziert oder verdingt. Über fünfzig Mal musste sie in ihrem Leben umziehen, wurde verurteilt wegen Ungehorsam, Abtreibung und Prostitution


ICH WERDE EUCH FINDEN!

Eine Mutter kämpft um Ihre vom Vater entführten Kinder

Autorin Corinna Richter

Bastei Lübbe

ISBN: 978-3-404-60839-3

1. Ausgabe 16.7.2015

364 Seiten

Als Corinna Tom kennenlernt, weiß sie: Er ist der Richtige. Die beiden heiraten, da sind sie gerade Anfang zwanzig. Kurze Zeit später kommt das erste Kind, mit der Zeit folgen zwei weitere. Alles scheint perfekt. Doch nahezu unmerklich verändert sich der einstige Traummann: Aus Fürsorge wird Kontrolle, aus Zärtlichkeit Gewalt. Als Corinna schließlich die Scheidung einreicht, passiert das Unvorstellbare. Tom setzt vor Gericht einen Urlaub mit seinem Nachwuchs durch - und kehrt nicht wieder zurück ...


MENSCHEN GRASTEN NUN MIT DEM VIEH

Die letzte grosse Hungerkrise der Schweiz 1816/17

Autor: Daniel Krämer

Schwabe Verlag

ISBN 978-3-7965-3375-4
Erstausgabe 2015

527 Seiten, 42 Abbildungen, davon 10 in Farbe, 6 Klapptafeln.
Fr. 98.-

Grosse Vulkanausbrüche können das Klima stark beeinflussen. Eine der mächtigsten Eruptionen der letzten 20 000 Jahre, der Ausbruch des Tambora in Indonesien im April 1815, verursachte in Mittel- und Westeuropa ein «Jahr ohne Sommer». Dieses schloss an die Napoleonischen Kriege (1792–1815) an, welche die Vorräte der Bevölkerung in weiten Teilen Europas erschöpft hatten. Anhaltende Nässe und Kälte im Jahre 1816 zogen Ernteausfälle, Teuerung, Armut, Krankheit und Tod nach sich. Die Schweiz litt besonders stark unter der letzten grossen Subsistenzkrise des Westens.

 

Die Studie untersucht die Geschichte des Hungers zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus einer interdisziplinären Perspektive. Das von Daniel Krämer entwickelte Modell zu den konzeptionellen Strukturen des Hungers erlaubt eine Raum und Zeit übergreifende Untersuchung der langfristigen Ursachen, der kurzfristigen Auslöser, der unmittelbaren Auswirkungen und der angewandten Adaptionsstrategien auf unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen.

 

Das Problem der Messbarkeit des Hungers wird mit verschiedenen Ansätzen untersucht. Neben klassischen Indikatoren aus der Preis- und Bevölkerungsgeschichte werden Daten zur steigenden Kleinkriminalität im Alltag und zur Entwicklung der mittleren Körperhöhe als Merkmal für den biologischen Lebensstandard beigezogen. Schliesslich machen eigens erstellte Mangelernährungskarten für die Jahre 1817 und 1818 erstmals die erheblichen Unterschiede der sozio-ökonomischen Verletzlichkeit auf Bezirksebene in der ganzen Schweiz sichtbar.

 

Die Eidgenossenschaft eignet sich durch ihre feine territoriale Kammerung und die Vielfalt der Verwaltungstraditionen hervorragend für eine Studie mit Modellcharakter in der historischen Hungerforschung.


SCHWEIZER BERGLEBEN UM 1950

Bilder: Peter Ammon
Text: Sandra M.Ziegler
Grafik: Gabriel Ammon

ISBN 978-3-033-00875-5
Format: 24x30 cm/ 200 Seiten/ 133 Bilder

Peter Ammon zu seinen Fotos aus den 50er-Jahren

Fotoausstellung


ICH WEINTE NICHT, ALS VATER STARB UND HASSTE SEX, BIS ICH LIEBE FAND

Geschichte eines  Inzests und einer Heilung

Autorin Iris Galey

ISBN: 978-3-86882-604-3

Ausgabe 2015

300 Seiten

 

Iris war 14, als sie das Geheimnis preisgab: Sie wurde jahrelang von ihrem Vater missbraucht. Zwei Tage später erschoss sich der Vater. Iris wurde in ein Mädcheninternat gesteckt und sprach nie mehr davon - bis sie 40 Jahre später, in Neuseeland, eine TV-Sendung über Inzest sah und die Tragödie ihrer Lebensgeschichte aufzuschreiben begann. Ihr Buch Ich weinte nicht, als Vater starb, in dem sie sich den Namen Olivia gab, um Distanz zum Erlebten zu gewinnen, erschien 1986 zum ersten Mal und wurde ein Weltbestseller. Heute ist Iris Galey 80 Jahre alt und glücklich in dritter Ehe verheiratet. Es war ein langer und harter Weg der Heilung mit vielem Scheitern und Wiederaufstehen, um das tief sitzende Kindheitstrauma zu überwinden und mit der unsichtbaren Verletzung leben zu lernen. Dieser Doppelband enthält den Weltbestseller Ich weinte nicht, als Vater starb und die neue Fortsetzung ... und hasste Sex, bis ich Liebe fand, in der Iris Galey ihre Geschichte bis heute fortschreibt. Sie beweist, dass es nie zu spät ist für einen Neuanfang und jeder seine Kindheit im Rückblick noch einmal neu gestalten kann. Mit einem Vorwort des Traumatherapeuten Steven Hoskinson.
Autorentext
Iris Galey wurde 1936 in Basel geboren. Mit neun Jahren zog sie nach England, wo ihr Vater sie vier Jahre lang sexuell missbrauchte. Nach dem Selbstmord ihres Vaters kehrte sie zurück in die Schweiz. Im Jahr 1980 wanderte sie nach Neuseeland aus. Seit 1983 engagiert sich Iris Galey weltweit für Inzestüberlebende, gibt Vorträge und Workshops zum Thema und unterstützt Opfer dabei, selbst zu genesen. Ihr eigenes Leben als Inzestopfer hat sie in Büchern beschrieben. Ich weinte nicht, als Vater starb wurde zu einem internationalen Bestseller. Heute lebt sie in der Nähe von Basel.


ZWEIMAL ÜBERLEBT 

Von Auschwitz zu den Müttern der Plaza de Mayo.
Die Geschichte der Sara Rus
ISBN: 978385476-345-1

Sara Rus stammt aus Polen. Sie war 12 Jahre alt, als die Nazis sie und ihre Familie ins Ghetto Lodz brachten, bis sie im Juli 1944 nach Auschwitz-Birkenau deportiert wurde. Am 5. Mai 1945 wurden sie und ihre Mutter aus dem KZ Mauthausen befreit. Nach vielen Irrwegen, unter anderem ein Jahr in Berlin, kam sie 1948 mit ihrem Ehemann nach Argentinien, in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Diesen Wunsch machte die argentinische Militärdiktatur mit ihrem Terror zunichte: Ihr Sohn Daniel, hochbegabter Physiker, »verschwand« 1977 vor der Tür seines Arbeitsplatzes. Er war 26 Jahre alt.

Eva Eisenstaedt schreibt die Geschichte einer Frau, die nicht nur die Schoa überlebt, sondern auch noch die Ermordung Ihres Sohnes überwindet. Es ist die berührende Geschichte einer engagierten Kämpferin gegen das Vergessen und gegen totalitäre Regime. Einer Frau, die sich das Leben zweimal zurück erkämpft.

»Sara ist einzigartig, weil ihre Geschichte einzigartig ist. Keine beliebige individuelle Geschichte. Dies ist die Saga des Leidens der Juden in weiblicher Form. ...« (Rabbi Daniel Goldman)


WIDERSPENSTIG  

Zur Sterilisation gedrängt: die Geschichte eines Pflegekindes

Journalistin und Autorin Jolanda Spirig-Zünd.

Verlag: Chronos, Zürich, 2006.

Das Buch schildert die Lebensgeschichte von Bernadette G., einer Frau aus dem schweizerischen Rheintal (Kanton St. Gallen). Sie wurde als 18jährige im Jahr 1972 zwangssterilisiert, als eine der vielen Tausend Frauen, welche dieses Schicksal in der Schweiz seit 1890 und in ungebrochener Kontinuität auch nach 1945 im Umfeld einer "eugenisch" und "rassenhygienisch" argumentierenden Medizin und Psychiatrie erlitten.


JENISCHE LEBENSLÄUFE

"Fahrendes Volk - verfolgt und verfemt. Jenische Lebensläufe"      

Autor: Historiker Thomas Huonker,
erschienen im Limmat Verlag Zürich 
Das Buch ist zurzeit vergriffen

GEBOREN IN ZÜRICH

Ursula Biondi, Cornelia Goethe Literaturverlag, 2003/2010

Als Tochter eines italienischen Vaters und einer Schweizer Mutter, welche mit der Heirat das Bürgerrecht verlor, erlebte Ursula Biondi eine glückliche Kindheit in Zürich. Durch das damals strenge Einbürgerungsverfahren, dem konservativen Zeitgeist, den Ressentiments gegenüber den Gastarbeitern aus Italien und einer ersten Jugendliebe gerät ihre Welt aus den Fugen. Sie flüchtet mit einem Freund nach Italien, wird dort von ihm schwanger, von der Polizei aufgegriffen und in die Schweiz zurückgeschickt. Mit 17 Jahren wird sie ohne juristisches Verfahren in die Frauenstrafanstalt Hindelbank eingeliefert, wo sie dann mit 17 ½ Jahren ein gesundes Baby zur Welt bringt, das die Behörden am liebsten zur Adoption freigeben möchten. Ursula weigert sich wiederholt. Nach etwas mehr als einem Jahr kommt sie frei. Mit grosser Entschlossenheit kämpft sie fortan für ein würdiges Leben, Bildung und eine berufliche Karriere.


LIEDERLICH UND ARBEITSSCHEU 

Die administrative Anstaltsversorgung im Kanton Bern (1884–1981).                                
Autorin und Historikerin Tanja Rietmann
ISBN 978-3-0340-1146-4
 

Das Buch arbeitet die Rechtsstaatsproblematik dieser Form der Anstaltsversorgung heraus und rekonstruiert, wie erst unter dem Druck eines nach dem Zweiten Weltkrieg erstarkenden internationalen Menschenrechtsdiskurses und zunehmender Kritik fürsorgerischer, politischer und öffentlicher Kreise die administrative Versorgung in allen Kantonen der Schweiz 1981 schliesslich aufgehoben wurde.


DIAGNOSE: MORALISCH DEFEKT   

Historisches Werk des Historikers und Autor Thomas Huonker                                           
Verlag: Orell Füssli                                
ISBN 3-280-06003-6

Schreckensworte wie "Rasenhygiene" und "Eugenik" bringt man vor allem mit dem Naziregime in Verbindung. Doch waren es Schweizer wie Auguste Forel und Eugen Bleuler, die den Weg für diese unseligen medizinischen und psychiatrischen Zwangsmassnahmen wesentlich geprägt haben. Zwangskastrationen, Zwangssterilisationen und Eheverbote angeblich "erblich minderwertiger" Menschen wurden denn auch in verschiedenen Schweizer  Regionen bis in die jüngste Zeit praktiziert.


  • Seidentochter, Anneli Schinkel, Bastei Lübbe Verlag, 2007
  • Unser Sohn aus Indien, Ulrike Willeke, Fischer Taschenbuch, 1994 
  • Und keiner wollte ihn haben Geschichte einer Adoption, Jutta Westphal, Ullstein Verlag, 1986 
  • Schattenkind, Christine Kraft, Fischer Verlag, 1984                 

MUSTERSAMMLUNG ZUM ADOPTIONS- UND KINDSRECHT

4. Überarbeitete Auflage, Bernhard Amrein/Albert Guler/Christoph Häfeli (Erstauflage Cyril Hegnauer), Schulthess Verlag, 2005.
Herausgegeben von der Konferenz der kantonalen Vormundschaftsbehörden, 280 Seiten inkl. CD-ROM, CHF 79.00.

Erstmals behandelt werden in der 4. überarbeiteten Auflage:

  • Internationale Adoptionen: Der Abschnitt enthält nicht nur Muster für verschiedene Bewilligungen, sondern auch die neuen Institute der Beistandschaft nach Art. 17 BG-HAÜ und der Vormundschaft nach Art. 18 BG-HAÜ.
  • Besuchsrecht (persönlicher Verkehr): Nach einem ausführlichen Grundlagenteil folgen Muster zur erstmaligen Regelung und Änderung des Besuchsrechts bei nicht miteinander Eltern, danach in einem weiteren Abschnitt Muster zur Änderung des Besuchsrechts bei geschiedenen und gerichtlich getrennten Eltern sowie zwei Muster zu Vollstreckungsmassnahmen.
  • Die neuen Institute der Anhörung von Kindern (Art. 144 ZGB) und deren Vertretung im Scheidungsverfahren (Art. 146/147 ZGB) sowie die Neuordnung der elterlichen Sorge nach der Scheidung bei Einigkeit der Eltern und die gemeinsame elterliche Sorge für nicht miteinander verheiratete Eltern (Art. 298a ZGB).
  • Das Pflegekinderwesen als Teil des präventiven zivilrechtlichen Kindesschutzes: Nach der Erwähnung der wichtigsten Rechtsgrundlagen folgen Muster zur Bewilligung, Verweigerung und Entzug der Bewilligung für die Aufnahme von Pflegekindern und zur Führung von Krippen.

geplante Neuauflage:
Am 1.1.2013 trat das Kindes-/Erwachsenenschutzrecht in Kraft, das auch punktuelle Auswirkungen im Kindesschutz hat. Mit einer Neuauflage der Mustersammlung Adoptions- und Kindesrecht wird zugewartet, bis die pendenten Revisionen betreffend gemeinsame elterliche Sorge und Unterhaltspflicht vom Parlament verabschiedet sind.  Mit einer Neuauflage ist frühestens per Ende 2015 zu rechnen.