AUSSTELLUNGEN

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Sie mussten ihr Leben lang «untendurch», haben hart gearbeitet und wenig verdient. Bild: Dienstbotenheim Oeschberg Ist der Alltag geprägt durch Wertschätzung und Toleranz
Sie mussten ihr Leben lang «untendurch», haben hart gearbeitet und wenig verdient. Bild: Dienstbotenheim Oeschberg Ist der Alltag geprägt durch Wertschätzung und Toleranz

«Ohne die Dienstboten wäre das Leben der Herrschaften nicht denkbar gewesen»

«Die Idee der Ausstellung ist es, ihnen eine Stimme zu geben und dadurch ihre Anwesenheit zu spüren.»

Die neue Dauerausstellung «Stets zu Diensten – Zum Alltag der Dienstboten» taucht ein in das Leben der Dienstmädchen, Kammerdiener, Gouvernanten, Köchinnen, Kutscher und Gärtner. Nicht hinunter, sondern hinauf in den zweiten Stock des Schlosses geht es, wo sich die Schlafkammern der weiblichen Dienstboten befanden. Diese wurden von einer Berner Architekturfirma und der kantonalen Denkmalpflege restauriert und eingerichtet.

Dauerausstellung Schloss Oberhofen

Weitere Information



unterirdische mühlen des col-des-roches

Verdingkinder reden
Verdingkinder reden

Mai-Oktober

Jeden Tag von 10:00 - 17:00 Uhr
Führungen (zweisprachig Französisch / Deutsch) für Einzelpersonen ohne Anmeldung um 10:30, 13:45, 15:00 Uhr.   

November-April

Dienstag-Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr
Führungszeiten:

Dienstag-Freitag: 15:00 Uhr

Samstag-Sonntag: 14:30, 16:00 Uhr  

Audio-Guides sind in Französisch, Deutsch, Italienisch und Englisch erhältlich.

Eine permanente Ausstellung erzählt von Energie, Mühlen und Getreide und gibt Einblick in die Geschichte der unterirdischen Mühlen, die einen Querschnitt durch mehr als vier Jahrhunderte bilden. Die natürliche Felsgrotte, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert mit hydraulischen Installationen ausgestattet, im Laufe des 20. Jahrhunderts mit Unrat aufgefüllt, in den 70-er Jahren freigegraben und 1987 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, stellt die Hauptattraktion der wiederentdeckten Stätte dar. Die Ausstellung bietet eine Reise durch Raum und Zeit und erlaubt dem Besucher in den Schoss der Erde die faszinierende Örtlichkeit in ihrer historischen Dimension zu erfassen. In drei Räumen, jeder einem thematischen Gebiet gewidmet, werden markante Punkte der Geschichte des Ortes dargestellt. Der unter dem Thema «Vom Korn zum Brot» stehende Ausstellungsteil informiert über die sich ergänzenden Bereiche Getreideanbau, Müllerei und Bäckerei. Aufgezeigt wird die Entwicklung einer auf das Brot ausgerichteten Gesellschaft dank der Mechanisierung des Bäckergewerbes.

Website



sozialer wandel im 20 jahrhundert

Ortsmuseum Schmitten - Graubünden

Kirchweg

7493 Schmitten

 

Öffnungszeiten

Juli–Oktober, Mi 17 – 18.30 Uhr

oder ganzjährig auf Voranmeldung

Tel. 081-16 44 48 oder 079-741 45 69

 

Neben landwirtschaftlichen Geräten zeigt das Ortsmuseum Schmitten historische Fotografien, welche den sozialen Wandel im Dorf an der Schwelle zur Moderne greifbar machen. Die Emigration, aber auch die neuen Erwerbsmöglichkeiten durch den Tourismus werden in Dokumenten greifbar. 

Website



spazzacamini museum

Parco di Villa Antonia,
Santa Maria Maggiore VB, Italien
Telefon:+39 0324 905675
Associazione Nazionale Spazzacamini
Piazza Risorgimento n. 28
28857 Santa Maria Maggiore (VB)
email


schwabenkinder museum

Bauernhaus-Museum Wolfegg

Vogter Str. 4
88364 Wolfegg Deutschland

Mai - Septembet: Täglich Offen 10 - 18 Uhr
April und Oktober: Di - So 10 - 17 Uhr
Die Idee des Schwabenkinderprojektes ist im Bauernhaus-Museum Wolfegg entstanden, denn die Geschichte der Schwabenkinder war über Generationen hinweg verknüpft mit der Geschichte vieler oberschwäbischer Bauernhöfe. Das Museum beherbergt mit seiner Dauerausstellung nicht nur den größten Baustein des grenzüberschreitenden Projektes, sondern nähert sich zugleich mit multimedialer als auch mit klassischer musealer Konzeption dem Thema.


berner rundgang - eine magd erzählt

Margarete Schaller - Magd Gritli
Margarete Schaller - Magd Gritli

Berner Rundgang: Gritli erzählt

Ein Rundgang mit Margarete Schaller ist ein Abtauchen in die nicht immer so lustige, aber immer interessante Berner Vergangenheit.

Rundgang dauert 2 Stunden 

Preis pro Person: Fr. 25.–. 

Gruppen (max. 15 Personen) nach Vereinbarung möglich; Fr. 280.–.

Bern aus der Sicht einer Magd

Tragisch-komischer Spaziergang mit einer Dienstmagd durch das Bern von 1870. Dabei kann man lächeln. Doch manchmal bleibt das Lachen im Halse stecken.

Ihre Bühne sind die Gassen und Herrschaftshäuser, die Hinterhöfe und versteckten Winkel Berns. Ihre Rolle ist die der Dienstmagd aus dem Jahr 1870. Und so ziehen wir denn mit Margarete Schaller – alias «Bärner Gritli» – los. Die Frau, ein echtes «Bärner Meitschi», hat zwei Jahre lang recherchiert. Sie kennt ihren Part, spielt mit Herz und Verstand. Das Gritli lässt vor unseren geistigen Augen alte Gemäuer wieder erstehen, etwa den Christoffelturm. Jetzt, zwei Tage später, bin ich nicht mehr sicher, ob ich diesen Teil der Stadtmauer wirklich gesehen habe oder ob dort jetzt der «Loeb-Egge» ist.

Bern, das Gritli und seine Erzählungen haben es in sich. «Meine Herrschaft rede ich mit Madame und Monsieur an», erzählt es im Eingang zu einem der wunderschönen Berner Barock-Paläste. Dabei habe sie es noch gut getroffen: «Ich kenne solche, die müssen sich bei der Madame mit einem Knicks entschuldigen, dass sie im falschen Moment – ‹es ungrads Mal› – am falschen Ort sind.» Beim Beck – der Name sei hier gnädig verschwiegen – erzählt das Gritli, dass es dort gestern wieder «gchlepft» habe. Um das Ungeziefer aus der Backstube zu vertreiben, wirft er jeweils Mehlstaub in die Luft und zündet ihn an. Die Explosion ist dann im ganzen Quartier zu hören.

 

Info und Anmeldung:

Margarete Schaller-Samuel

Tel. 031 829 13 53



demnächst

2018

zwangsadoption zwangsabbruch zwangssterilisation zwangskastration

Zwangsadoption hat viele Gesichter
Zwangsadoption hat viele Gesichter

DIE WANDERAUSSTELLUNG VERFOLGT

INFORMATION  - SENSIBILISIERUNG - PRÄVENTION

Bahnhofshalle Zürich an einzelnen Tagen vom März bis November 2018

  • Ein Begegnungsort, sowie eine Anlaufstelle und Plattform für alle Akteure und Interessierte
  • Nicht Betroffene haben über den Begriff ADOPTION eine falsche Wahrnehmung! Dies wird korrigiert, indem das Thema Adoption tiefgründig erläutert wird
  • Eine Zeitgeschichte zurück zum Urbedürfnis
  • Hommage an die Opfer von Zwangsadoption und missglückter Adoption
  • Ort des Gedenken an Adoptionsbetroffene die Suizid begangen haben
  • Lehrer, Studenten, Soziale Organisationen, Historiker, Wissenschaftler, Politiker und Medien können sich mit der Thematik ADOPTION auseinandersetzen und direkt mit Betroffenen in Kontakt treten
  • Tabuthema Adoption wird durchbrochen
  • Sensibilisierung kann beginnen